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Titelaufnahme

Titel
Improving the contribution of community forestry to poverty reduction in Bhutan / Tashi Samdrup
VerfasserSamdrup, Tashi
GutachterDarnhofer, Ika
Erschienen2011
UmfangIX Bl., 64 S. : Ill., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2011
Anmerkung
Mit dt. Zsfassung
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Gemeinschaftswälder, Community Forestry, Nutzen für ärmere Haushalte, mögliche Aktivitäten, Gender
Schlagwörter (EN)Community Forestry, Community Forest, Community Forest Management Group, Poor community members, Potential activities.
Schlagwörter (GND)Bhutan / Community forestry / Armut / Bekämpfung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-858 Persistent Identifier (URN)
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Improving the contribution of community forestry to poverty reduction in Bhutan [1.11 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Studie wurden die Maßnahmen zur Unterstützung der ärmeren Haushalte in sechs Community Forests in Bhutan erhoben. Auch wurde die Wahrnehmung der Maßnahmen durch die Ärmeren erfasst sowie ihre Wünsche für weitere Maßnahmen. Dazu wurden semi-strukturierte Interviews mit Schlüsselpersonen geführt, sowie Gruppendiskussionen mit jeweils den Mitgliedern der Steuerungsgruppe, Frauen aus den ärmeren Haushalten und Männern aus den ärmeren Haushalten. Zur Reihung der angeführten Maßnahmen durch die TeilnehmerInnen an den Gruppendiskussionen wurden Klebepunkte verwendet. Die laufenden Maßnahmen, die am häufigsten durch die ärmeren Haushalte genannt wurden waren: Zugang zu Bauholz, Pfosten und Stangen für den Haushaltsgebrauch. Weiters wurden in den meisten Community Forests Mikrokredite angeboten. Mehrere Probleme wurden in den Gruppendiskussionen erwähnt, vor allem das mangelnde Fachwissen zur Führung der Gemeinschaftswälder sowie zur Verarbeitung und dem Verkauf von Produkten. Weiters steht häufig zu wenig Geld für die Mikrokredite zur Verfügung. Es wurden einige potenzielle neue Aktivitäten von den ärmeren Haushalten vorgeschlagen, z.B. faire Vergabe von Mikrokrediten, Gründung einer Tischlerei, oder Verkauf von Pflanzen aus Wildsammlung. Es gab Unterschiede in den Unternehmungen, die von Frauen bzw. von Männern vorgeschlagen wurden. Frauen schlugen Aktivitäten wie Weberei, Sammlung und Verarbeitung von Heilkräutern, Farnen und wilden Spargel vor. Männer präferierten Aktivitäten wie die Auspflanzung und Verarbeitung von Bambus, Eröffnung einer Tischlerei oder die kommerzielle Nutzung eines Steinbruchs. Insgesamt zeigen diese Präferenzen, dass die ärmeren Haushalte es begrüßen würden, wenn der Gemeinschaftswald nicht nur zur Deckung der Haushaltsbedürfnisse dienen würde, sondern auch zur Arbeitsplatzschaffung und zur Erwirtschaftung von Bargeld. Wesentliche Herausforderungen zur Umsetzung der unterschiedlichen Aktivitäten sind mangelnde Fachkenntnis (Verarbeitung und Vermarktung) sowie mangelndes Startkapital.

Zusammenfassung (Englisch)

This study analyses the existing pro-poor activities in six community forests in Bhutan and assesses how they are perceived by the poor members of the community. It also identifies activities the poor would like to implement to improve their livelihoods. Semi-standardized interviews with key informants and focus group discussions were the main methods of data collection. Sticky dots were used to rank the importance of current and potential activities during the focus group discussions. The most frequently mentioned current activities by poor men and women were: harvesting timber, poles and fencing posts for bonafide use, followed by loans services, and marketing of timber. Several problems were raised by the focus groups, especially the lack of skills, funds and uncertain rules. Potential activities suggested by the focus groups included: strengthening loan facilities as well as initiating enterprises to produce and market e.g. furniture, non timber forest products and stones. There were some differences between the priorities for men and for women. The poor women suggested activities such as weaving, collecting medicinal plants, ferns and wild asparagus. The poor men suggested activities such as planting and marketing bamboo, using a stone quarry, and starting a furniture enterprise. Overall, this indicates that the members of the community forestry groups would be interested in moving from using the forest for subsistence towards creating employment opportunities and commercializing forest products. The key obstacles to realizing these activities were lack of funds for the initial investments and lack of knowledge related to processing and marketing the products. The study shows that the poor members of the community benefited from the establishment of the community forests (esp. through easier access to forest resources to cover subsistence needs). New activities suggested by the focus groups require some investments, but they would allow to establish enterprises, thus creating employment for the youth and increasing the cash income of the community.