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Titelaufnahme

Titel
Relationship between hydrophobicity and dissolved organic carbon in New Zealand soils / handed in by: Holzinger, Ursula
VerfasserHolzinger, Ursula
Betreuer / BetreuerinKlik, Andreas ; Singh, Ranvir
Erschienen2012
UmfangIX, 106 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Wasserabweisung, Hydrophobizität, Neuseeland, Bodenanalysen, Water droplet penetration time, Ethanol droplet test
Schlagwörter (EN)soil water repellency, hydrophobicity, dissolved organic carbon, New Zealand, soil analyses, water droplet penetration time, ethanol droplet test
Schlagwörter (GND)Nordinsel <Neuseeland> / Boden / Hydrophobie / DOC
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-579 Persistent Identifier (URN)
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Relationship between hydrophobicity and dissolved organic carbon in New Zealand soils [3.21 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit war Teil einer Studie der Massey Universität in Palmerston North, Neuseeland, die sich schon seit Jahren mit den wachsenden Problemen von hydrophoben Böden im Neuseeländischen Weideland beschäftigt. Wasserabweisung (oder Hydrophobie) ist schon seit längerer Zeit ein anerkanntes Problem unter Spezialisten. Bauern hingegen fangen erst seit Kurzem an die negativen Auswirkungen auf die Landwirtschaft, im wirtschaftlichen und ökologischen Sinne, zu realisieren. In mehreren Studien wurden bereits Hypothesen aufgestellt, die besagen, dass organische Komponenten der Hauptgrund für Wasserabweisung in Böden sind. Diese Diplomarbeit konzentriert sich auf die Rolle von gelöstem organischem Kohlenstoff (DOC) auf hydrophobe Böden. Es wurden drei verschiedene Bodenarten auf der Nordinsel in Neuseeland mit verschiedenen Mengen von kaltem und heißem Wasser behandelt und das DOC im Eluat analysiert. Dann wurde die Persistenz und der Grad der Hydrophobie untersucht, indem der „Water Droplet Penetration Time Test“ und der „Molarity of Ethanol Droplet Test“ angewandt wurden. Drei unterschiedliche Bodentypen wurden verwendet: Gley, Braunerde und Histosol. Die Versuche zeigten, dass nur Braunerde eine signifikante exponentielle Abnahme der Bodenhydrophobie aufwies, je mehr DOC herausfiltriert wurde. Die größte Veränderung ergab sich zwischen keiner Bodenbehandlung und einer Wasseranwendung von 400ml. Es wurde kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Hydrophobie von Gley und dem gelösten organischen Kohlenstoff im Eluat gefunden. Die Wasserabweisung von Histosols änderte sich nur geringfügig/ nicht signifikant. Außerdem wurde festgestellt, dass sich mehr DOC im Eluat befand, wenn heißes Wasser verwendet wurde. Dies galt für alle drei Bodentypen. Im Gegensatz zu den Erwartungen wandelten keine der Anwendungen aus den Laborversuchen hydrophobe in hydrophile Böden um.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis was written within the course of a study at Massey University in Palmerston North, New Zealand, focusing on the increasing problem of hydrophobicity of soils in New Zealand pastures. Hydrophobicity has been a recognized problem by specialists for a long time; however, farmers are only recently becoming aware of its negative effects on the economy and the environment. Various studies led to the hypothesis that organic carbon compounds are the main reason for hydrophobicity. This thesis focused on the role of dissolved organic carbon (DOC). Three different soil types in the North Island of New Zealand were examined by applying different amounts of hot and cold water and analysing the leachate for DOC. The persistence and degree of hydrophobicity were found by using the Water Droplet Penetration Time Test and the Molarity of Ethanol Droplet Test. The three soils used were gley soils, brown soils and organic soils. Only brown soils showed a significant exponential decrease in hydrophobicity as the dissolved organic carbon was leached out. The greatest difference was found between no application and the application of 400ml water. Hydrophobicity of gley soils was found to have no correlation with the leaching out of dissolved organic carbon. Organic soils had a changing hydrophobicity, however there was no clear pattern. It was further found that more dissolved organic carbon leached out using hot water in all three types of soils. Contrary to expectations, none of these applications turn the hydrophobic soils into hydrophilic soils.