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Titelaufnahme

Titel
Untersuchung der Wirksamkeit von bepflanzten Lärmschutzdämmen in Seebarn bei Krems, NÖ / eingereicht von Regine Traninger-Smidt
VerfasserTraninger-Smidt, Regine
Betreuer / BetreuerinFlorineth, Florin
Erschienen2012
Umfang89 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Lärmschutzdämme, Bepflanzung, Steilwälle, Bewehrte Erde, Drahtsteinkörbe
Schlagwörter (EN)noise protection wall, planting, putable soundproof barriers, reinforced earth, coarse-grain gravel gabion cage
Schlagwörter (GND)Lärmschutzwall / Begrünung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-390 Persistent Identifier (URN)
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Untersuchung der Wirksamkeit von bepflanzten Lärmschutzdämmen in Seebarn bei Krems, NÖ [2.03 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Errichtung und vor allem mit der Bepflanzung von „Lärmschutzsteilwällen aus Kunststoff- und Recyclingprodukten“ in Seebarn bei Krems/NÖ. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Geotechnik der Universität für Bodenkultur, dem Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau, einer Baufirma, mit Verwertungsbetrieben für Baurestmassen, Ziviltechnikerbüros und der Zulieferindustrie wurde im Zeitraum von März bis November 2005 das Verfahren „Lärmschutzsteilwälle“ am Gelände einer Kiesgrube in Seebarn/Krems systematisch erforscht. Das Institut für Geotechnik war für die Errichtung der verschiedenen Systeme zuständig, das Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau führte anschließend die Bepflanzung durch. Die beiden Systeme „Begrünte Drahtsteinkörbe“ (Gabionen) und „Bewehrte Erde“ werden im Rahmen dieser Diplomarbeit näher untersucht. Die Auswertungen der erhobenen Daten ergaben, dass die verwendeten Gehölzarten unterschiedliche Eignung für die Bepflanzung eines Steilwalles aufweisen. Für die Bepflanzung am besten geeignet erwies sich das System Drahtsteinkörbe mit Steckhölzern der Purpurweide. Probleme mit zu groben Füllmaterialien und wenig geeigneten Hüllstoffen werden aufgezeigt und Verbesserungen vorgeschlagen, um diese bei zukünftigen Projekten zu vermeiden. Das Verwenden von wurzelnackten Pflanzen erwies sich für die hier angewendeten Systeme als ungeeignet. Anschließend werden zwei Projekte in Südtirol vorgestellt, bei denen vor über 20 Jahren ebenfalls die Bauweisen „Begrünte Drahtsteinkörbe“ und „Bewehrte Erde“ angewandt wurden. Bei dem Projekt mit den Drahtsteinkörben in Katharinaberg/Schnalstal konnte ein gutes Anwachsen der Weiden festgestellt werden. Bei dem Projekt Böschungssicherung in Prad im Vinschgau mittels "Bewehrter Erde" waren die Resultate jedoch nicht zufriedenstellend, da die Durchwurzelung der Gräser und Kräuter mangelhaft war.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis describes the construction and planting of “Living noise barrier by geosynthetics reinforced soil wall” in Seebarn near Krems / Lower Austria. In collaboration with the Institute of Geotechnical Engineering at the University of Natural Resources and Applied Life Sciences, Institute of Soil Bioengineering and Landscape Construction, the building industry with companies for recycled building materials, civil engineering firms and the supply industry the project “Living noise barrier wall” on the premises of the gravel pit of TEERAG-ASDAG in Seebarn near Krems was systematically researched over the period between March and November 2005, the Institute of Geotechnical Engineering was responsible for the construction of the different systems, Institute of Soil Bioengineering and Landscape Construction made the planting afterwards. Additional there were some monitoring works to do and to represent the results, means the development of the walls in regard to stability and rate of growth of the plants. Within this diploma thesis the two systems “vegetated gabion” and “Bewehrte Erde” will be analyzed. The analysis of the data collected showed that the used wood species have different suitability for the planting of a steep ridge. Best suited for planting is proved by the system wire gabions with hardwood cuttings of Salix purpurea. The use of bare-rooted plants proved to be unsuitable for the systems used here. Problems with some used materials will be shown and improvements will be suggested. In the following two projects in South-Tyrol will be presented, which were realized twenty years ago with the same methods of construction like the project in Seebarn/Krems. At the project with the wire gabions in Katharinaberg/Schnalstal a good growth of the plants could be established. At the slope stabilization project in Prad/Vinschgau the results were not satisfactory, because the rooting of grasses and herbs was poor.