Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Analyse des Einzugsbereichs und Modal Splits von Nahversorgern / Verfasser: Emanuel Seyringer
VerfasserSeyringer, Emanuel
GutachterSammer, Gerd
Erschienen2009
Umfang135 Bl. : graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Verkehrsplanung, Einkaufsmobilität, Modal Split, Einzugsbereich, Einkaufsverkehr, Nahversorger, Supermarkt, Verkehrsmittelwahl
Schlagwörter (EN)transport planning, modal split, catchment area, supermarket, shopping mobility, mode choice
Schlagwörter (GND)Supermarkt / Versorgungsnahbereich / Modal split / Einzugsgebiet <Raumordnung> / Verkehrsmittelwahl / Ausgaben
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-233 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Analyse des Einzugsbereichs und Modal Splits von Nahversorgern [1.77 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Grundlegendes Ziel der Arbeit ist die Verbesserung der Datengrundlage des Einkaufsverkehrs. Der Schwerpunkt liegt dabei bei kleineren Supermärkten mit Verkaufsflächen von weniger als 1.000 m2, also solchen, die die Nahversorgung darstellen. Zu diesem Zweck wurden, basierend auf der räumlichen Anordnung von Supermärkten, vier Standorttypen festgelegt und diskutiert. In weiterer Folge wurden, entsprechend der Kategorisierung, an einer Auswahl von Standorten quantitative Kundenbefragungen durchgeführt. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei dem Modal Split, dem Einzugsbereich von Standorten sowie dem Zusammenhang von Verkehrsmittelwahl und den Ausgaben der Kunden. Entschließt man sich für die Förderung alternativer Verkehrsmittel beim Einkauf, so sind besonders Fußgänger- und Radverkehr als Alternativen zum motorisierten Individualverkehr interessant. Die Hälfte aller Einkäufe wäre aufgrund ihres Gewichtes durchaus mit dem Rad oder zu Fuß zu transportieren. Kombiniert mit kurzen Einkaufswegen, wie sie vor allem bei Standorten im Ortsgebiet vorzufinden sind, würde sich bei einigen Kunden der Umstieg einfach gestalten. Das Argument, dass MIV-Nutzer leichter größere Mengen transportieren können und so für mehr Umsatz sorgen, kann entkräftet werden. Es konnte empirisch nachgewiesen werden, dass, über einen längeren Zeitraum betrachtet, Fußgänger und Radfahrer gleich viel ausgeben wie MIV-Nutzer. Im Unterschied zu diesen kaufen sie allerdings häufiger ein und geben pro Einkauf weniger aus.

Zusammenfassung (Englisch)

Main goal of this work is to gain data about shopping and mobility behaviour. Focus is on small local supermarkets with sales areas under 1.000 m2. Based on the location of supermarkets in the built environment, four “location-types” have been defined and discussed. According to this classification, four supermarkets where chosen for a quantitative customer survey. Specific attention was given to the determination of modal split and the catchment areas of supermarkets and the relation between mode choice and expenditures of customers. If the aim is to support the use of alternative means of transport for shopping, bicycle- and pedestrians traffic seems to be the alternatives to automobile travel. Because of their weight, more than fifty percent of all purchases could have been transported by bicycle or by foot. Combined with short distances to the next shop, mostly found by supermarkets in central locations, a switch-over to alternative means of transport would be relatively easy for some of the customers. The argument, that automobile users can carry more goods easier and are, because of that, spending more money, can be disproved. Over a longer period of time, pedestrians and cyclists are spending the same amount of money as automobile users. The difference is, that cyclists and pedestrians go shopping more often but are spending less per purchase.